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Unternehmen

Scharfe Leistung, scharfer Preis! Mit dieser Philosophie entwickelte sich chiliGREEN binnen kürzester Zeit zu einem der größten österreichischen Lieferanten von Computersystemen, die unter den Marken chiliGREEN und PROWORX vermarktet werden. Aus der einst in einem Lager-Nebenraum untergebrachten Einzelstückfertigung wurde innerhalb von nur drei Jahren die größte Computer-Produktion Österreichs!

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten sowie einem besonders leistungsfähigen Service-System haben wir neue Maßstäbe gesetzt, mit intelligenten Build To Order-Produkten bei maximaler Flexibilität einen hohen Qualitätsstandard mit einer ausgezeichneten Marktdurchdringung erreicht. Ein engagiertes und mehr als 60-köpfiges Team sorgt am Linzer Standort mit viel Einsatz permanent für die Weiterentwicklung des erfolgreichen Unternehmens.

Unseren Erfolg sehen wir als Ansporn, den bisherigen Kurs konsequent fortzusetzen. Perfektes Preis/Leistungsverhältnis Flexibilität und gutes Service werden deshalb auch weiterhin die Stärken von chiliGREEN sein, von denen Anwender, Kunden und Partner profitieren.

 

Unternehmensgeschichte

1998 gründete Gerald Wirtl mit zwei Mitarbeitern das Einzelunternehmen Lap-Store, das lokal ansässige Händler und Endverbraucher mit Hardware-Komponenten und Notebooks der Eigenmarke "IPC" (Integrated Processors and Communications) belieferte. Durch die von Anfang an bestehende Zusammenarbeit mit der deutschen IPC Archtec GmbH, die die Markenrechte für IPC einst von einem Computerkassenhersteller erworben hatte, konnten nach kurzer Zeit auch erste Kunden aus dem Retail-Bereich akquiriert werden, das Unternehmen begann kontinuierlich zu wachsen.

Im April 1999 wurde Lap-Store nach Neugründung der Archtec Computer GmbH Österreich als eigenständig agierende 51%-Tochter der deutschen IPC Archtec AG, die damals Ihren IPO am Frankfurter Neuen Markt vorbereitete und einen Partner in Österreich suchte, aufgelassen.

Anfangs eigentlich gar nicht geplant, beschloss das Team Ende 1999, auch Desktop-Systeme zu verkaufen. Flexibilität und Engagement, sowie die von Anfang an verfolgte Strategie, langfristige und beide Seiten zufriedenstellende Partnerschaften im Retail-Bereich aufzubauen standen dabei im Vordergrund. Mit dieser Strategie wurde der Grundstein für eine beispiellose Expansion genau in jener Zeit gelegt, in der sich der gigantische Hardware-Wachstumsmarkt zu einem Verdrängungsmarkt mit äußerst hartem Wettbewerb entwickelte, und viele Hersteller wegen strategischer Fehler Ihre Geschäftstätigkeit einstellten oder einstellen mußten.

Die erfolgreiche Archtec Computer GmbH Österreich löste sich – mit inzwischen mehr als 50 Mitarbeitern – im August 2003 in Form eines Management Buyouts durch Gerald Wirtl Ende August 2003 aus dem schwer angeschlagenen deutschen IPC Archtec Konzern. Neben unterschiedlichen Ausrichtungen bei Geschäfts-, Produkte und Servicepolitik hatten vor allem die, durch die angespannte wirtschaftliche Situation der Mutterfirma entstandenen, negativen wirtschaftlichen Auswirkungen letztendlich zu diesem Schritt geführt.

Nach der gelungenen Neueinführung der aus einem Agenturpitch hervorgegangenen Marke chiliGREEN im Herbst 2003 konnte das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit weiter ausbauen und auch nach Deutschland und in weitere europäische Länder expandieren. Neben den bisher vertriebenen Produkten hatte sich inzwischen das Produktsegment externe Speichermedien zu einem maßgeblichen Umsatzträger entwickelt, und auch in diesem Bereich zählte chiliGREEN bereits nach kurzer Zeit zu den Marktführern in Österreich.

2007 wurde das erfolgreiche Unternehmen in die börsennotierte deutsche Lintec IT AG eingebracht wurde. Durch deutlich erweiterte Finanzierungsmöglichkeiten sollte die Fusion chiliGREEN weiteres Wachstum ermöglichen und zudem umfangreiche Synergiepotenziale bieten. Der geschäftsführende Alleingesellschafter Gerald Wirtl wurde im Rahmen der Transaktion einer der Hauptaktionäre sowie Vorstandsmitglied der Lintec IT AG. Nach einer viel zu spät und nicht erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhung, die Voraussetzung und Grundlage für die Fusion mit LINTEC war, mußte die LINTEC IT AG im April 2008 Insolvenz anmelden und brachte chiliGREEN ?zu diesem Zeitpunkt mit vollen Auftragsbüchern und namhaften europäischen Neukunden – als 100-Prozent-Eigentümer in eine äußerst prekäre Situation.

Die in Taiwan börsennotierte Quanmax Inc., ein u. a. im Besitz des weltgrößten Notebookherstellers Quanta, der Kontron AG und der China Development Bank stehendes Unternehmen, das vom vom gebürtigen Linzer und Gründer der Kontron AG Hannes Niederhauser geleitet wird, erwarb im Mai 2008 sämtliche Anteile der chiliGREEN Computer GmbH. Als strategischer Investor sicherte sich Quanmax mit chiliGREEN eine ideale Basis für den Aufbau des Europa-Geschäftes und schuf für das Unternehmen u. a. wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die enormes Entwicklungspotenzial bieten.

Der Marke chiliGREEN steht damit eine aussichtsreiche Zukunft bevor: Das Unternehmen soll mittelfristig zur Europa-Drehscheibe für Quanmax ausgebaut und zu einem paneuropäisch namhaften Player am Hardware-Markt werden.

 

Meilensteine:

Aug 1998:Gründung der Firma Lapstore
Mai 1999:Gründung der Archtec Computer GmbH
Mai 1999:Versand der ersten Fachhandelspreisliste
Jan 2000:Bezug des Betriebsgeländes in Linz-Urfahr
Mar 2000:Einstieg in den Desktop-Markt
Mar 2000:IPO der IPC Archtec AG am Neuen Markt
Aug 2001:Inbetriebnahme des Inbound Callcenters mit eigenem Servicenetz
Dez 2001:erstmals Marktführerschaft im Consumer Segement (Desktops, Österreich)
Jan 2002:Launch des ersten Pentium 4 Notebooks in Europa
Apr 2002:Erste Desktop-Lieferung nach Deutschland
Mai 2002:Markeneinführung PROWORX
Aug 2002:Markteinführung Server-Systeme
Aug 2003:Management Buyout
Nov 2003:Namenswechsel auf chiliGREEN
Jan 2004:Die gesamte Produktpalette kann auch für deutsche Kunden angeboten werden
Aug 2005:Erweiterung der Produktpalette im Bereich Server und Consulting
Jan 2006:Bezug eines zweiten Bürogebäudes in Linz-Urfahr
Feb 2007:Fusion mit der Lintec IT AG
Aug 2007:Präsentation des ersten Microsoft Home Servers in Europa
Mai 2008:chiliGREEN wird eine 100-Prozent-Beteiligung von Quanmax

 

Geschäftsmodell

Das chiliGREEN-Geschäftsmodell beruht auf der flexiblen und hochprofessionellen Verknüpfung von Logistik, Assembling, IT-Know How und Dienstleistung. chiliGREEN kann dabei von der Projektplanung über den Einkauf bis hin zu professionellem After Sales-Service auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen und verfügt über ausgezeichnete Kontakte zu namhaften Vorlieferanten wie AMD, ATI, Intel, LG Electronics, Microsoft, nVIDIA oder Western Digital.

Nahezu alle Geräte - egal ob Desktop, Notebook oder Server - werden nach dem so genannten "Build-to-order System" am Produktionsstandort in Linz oder bei qualifizierten Partnern auftrags- und maßgefertigt. Gute Planung, perfekte Marktkenntnissse und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Hardware-Lieferanten und Vertriebspartnern sind bei den meist zeitsensitiven Projekten schon im Vorfeld äußerst wichtig. Nur dadurch kann gewährleistet werden, dass die Logistikkette von der einzelnen Komponente zum fertigen Gerät nicht unterbrochen wird und Markttrends frühzeitig erkannt werden – die Voraussetzung für erfolgreiche Verkaufsaktionen.

Ein engagiertes Team stellt für Partner und Endverbraucher in Verbindung mit diesen Vorteilen eine einzigartige Win/Win-Situation her: Durch die sehr kurzen Vorlaufzeiten und das flexible Build-to-order System ist gewährleistet, dass stets topaktuelle Konfigurationen zu Bestpreisen verfügbar sind. chiliGREEN profitiert gleichzeitig von extrem kurzen Evaluierungsphasen bei Produktneueinführungen, einem äußerst niedrigen Lagerrisiko und der Möglichkeit, unverzüglich auf Markterfordernisse zu reagieren.


 

Distributionskanäle

Im Kundenportfolio finden sich neben unzähligen Fachhändlern viele namhafte nationale und internationale Vertriebspartner, deren Geschäfte chiliGREEN mit Erfolgen würzt. Dazu gehören – um nur einige zu nennen – etwa der Electronic Partner-Verbund, Cosmos, Expert, Red Zac, Euronics, Hartlauer, Libro, Media Markt, Niedermeyer, Metro, Neckermann, OKAY, Pro/Makro Markt, Quelle, Saturn, die Synaxon-Gruppe, Universal Versand oder Zielpunkt/Plus.

Die Kunden der verschiedenen Vertriebskanäle werden dabei von kompetenten Sales-Teams individuell betreut, die in die Abteilungen Key Account, Fachhandelsbetreuung, Export, Gewerbekunden und Tendering untergliedert sind.


 

Marke

Mit 1. November 2003 wurden Firmen- und Markenname des seit August 2003 100-prozentig österreichischen Unternehmens auf "chiliGREEN" geändert. Der unkonventionelle Name mit dem prägnanten Logo, dem einprägsamen Slogan und der besonders aktivierenden und auffallenden Werbelinie hebt chiliGREEN nicht nur vom Einerlei des Mitbewerbs ab, sondern bietet auch die Möglichkeit, ein breites Zielpublikum einzigartig und unverkennbar anzusprechen. Die Marke ist unabhängig und zukunftsorientiert mit einem klaren Markenversprechen positioniert und konnte von Anfang an mit hohen Akzeptanz- und Sympathiewerte überzeugen.

Die vielen im gleichen Markt tätigen Vertriebspartner haben schon 2002 die Einführung einer zusätzlichen Marke notwendig gemacht: Die Brand PROWORX - die für einige Retailmärkte und bei Einzelaktionen verkaufte Geräte verwendet wird - wird aus diesem Grunde als Zweitmarke mitgeführt.


 

Service

Cooles Service für scharfe Produkte!

Wir wissen, wie wichtig die Verfügbarkeit von IT-Systemen ist und setzen deshalb alles daran, dass servicebedürftige Geräte unsere Kundendienstabteilung schnellstmöglich wieder verlassen. chiliGREEN hält deshalb nichts von langen Wartezeiten und bürokratischen Serviceabläufen: Erste Anlaufstelle bei Fragen zu unseren Produkten ist eine kostenlos oder zu ermäßigten Tarifen erreichbare Support-Hotline. Im so genannten Inbound Callcenter, das ausschließlich mit Second-Level-Support-Technikern besetzt ist, werden Anrufe und E-mails entgegengenommen und qualifiziert. Oft ist es möglich, sofort Hilfestellung zu geben und das Anwenderproblem telefonisch zu lösen.

Ist tatsächlich ein Serviceeinsatz notwendig, werden die Daten sofort an den zuständigen Servicetechniker weitergeleitet bzw. wird - je nach Garantievereinbarung oder Kundenwunsch - eine Abholung des Gerätes veranlasst. Für die Abholung von Notebooks haben wir sogar eigene Transportboxen entwickelt, in denen die Geräte mit maximalem Komfort für den Kunden absolut transportsicher und versiegelt retourniert werden können.

Und auch Firmen- und Ausschreibungskunden können auf hervorragendes Service von chiliGREEN bauen: Im Bedarfsfall kann die Garantie auf drei Jahre und darüber hinaus ausgedehnt werden, im Server-Bereich sind Reparaturen binnen 24 Stunden an Werktagen Standard.