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chiliGREEN Computer Pressespiegel für 2009

Hier finden Sie einen Auszug von Presseberichten über chiliGREEN aus dem Jahr 2009.



 

chiliGREEN X7 OUTDOOR NOTEBOOK mit Testnote "Gut" bei notebookcheck.com

Der Diskonter Hofer/Aldi bietet immer wieder verschiedene Notebooks zum Schnäppchenpreis an. Diesmal findet man ein Outdoor Notebook von chiliGREEN im Prospekt der Supermarktkette. Der österreichische Notebook Vertreiber chiliGREEN liefert ein 15.4-Zoll "Semi-Rugged-Standard" Notebook zum offenbaren Schnäppchenpreis von knapp 700.- Euro. Lesen Sie hier, was sie von dem Gerät erwarten können.

Lange kam man um die Toughbooks von Panasonic bei besonderen Anforderungen hinsichtlich Stabilität und Verlässlichkeit nicht herum. Mit der Zeit endeckten auch andere Hersteller diesen Nischenmark und boten entsprechende Modelle an, etwa Dell mit dem Latitude E6400 XFR. Mit Preisen oberhalb der 4000 Euro Marke, sind diese Profi Geräte aber praktisch außer Reichweite für private Kunden. Um auch dieser Klientel ein gewisses Maß an erhöhten Gehäuseanforderungen bieten zu können, bringt chiliGREEN nun ein günstiges Notebook mit speziell verstärktem Gehäuse.

Gehäuse

Viele Business Notebooks verfügen über ein robustes Chassis, welches teils auch im Falltest bis zu einem Meter getestet wurde. Allerdings kennt man den teuren Kollegen dies meist nicht an, was in der Regel auch so sein sollte. Anders stellt sich die Situation schon bei den so genannten „Rugged“-Notebooks dar. Diesen soll man natürlich auch nach außen hin ihre überdurchschnittliche Stabilität ansehen. Das chiliGREEN X7 versucht dies in Form überstehender Kunststoff-Wülste an den Ecken von Display und Baseunit zu erreichen.

Sollte das Notebook also mal ihren Händen entgleiten, können diese Kunststoffleisten an den Kanten den Aufschlag abfangen und die auf das Gerät wirkenden Kräfte etwas reduzieren. Apropos Fallen: chiliGREEN beruft sich auf den U.S. Militär Standard MIL-STD-810F, der einen Falltest aus 75 Zentimeter Höhe vorsieht. Mit welcher Zielsetzung hinsichtlich akzeptablen Schaden bleibt allerdings unerwähnt.

Laut Prospekt soll das Notebook auch "stoßsicher und vibrationsresistent" sein. Abgesehen von diversen geschraubten Verbindungen die hier entsprechend gesichert sein sollten, betrifft dies vor allem die Harddisk. Optimal wäre natürlich ein Solid State Drive, das ohne bewegliche Teile auskommt, und als völlig Erschütterungsunabhängig bezeichnet werden kann. Das Problem: der Preis. Für eine angemessene Kapazität von 64-128 Gigabyte legt mal schon mal mindestens 200 Euro auf den Tisch. Dies ist ein Vielfaches von herkömmlichen Festplatten und fällt damit für ein preisgünstiges Notebook leider aus. Das chiliGREEN X7 beschränkt sich auf eine vibrationsdämpfende Aufhängung der HDD (Fujitsu MHZ2320BH G2), verfügt allerdings nicht über einen bei Business-Notebooks üblichen Free-Fall Sensor. Dies reicht für einen Schutz im ausgestalteten Zustand der Notebooks, im aktivierten Zustand ist allerdings Vorsicht geboten.

Ein weiteres beworbenes Merkmal stellt die spritzwassergeschützte Tastatur dar, die den Herstellerangaben zufolge 100ccm Wasser verkraften kann, zumindest für einen Zeitraum von wenigen Sekunden. Dies ist zwar kein Freibrief für das Baden mit dem Notebook, allerdings reicht die Zeit, um im eingetretenen Fall das Notebook herunterzufahren und den Akku zu entfernen. Damit kann dann das Gerät vor massiven Schäden bewahrt werden. Was die Anschlüsse an den Seitenkanten betrifft, legt chiliGREEN passende Gummi-Dummies bei, die auch diese vor Feuchtigkeit schützen sollen. Vorausgesetzt natürlich, man hat diese im Ernstfall auch aufgesteckt.

Ein gutes Zeugnis können wir dem Gehäuse hinsichtlich Stabilität ausstellen. Die verwendeten Bauteile aus einer Magnesiumlegierung bieten eine ausgezeichnete Resistenz gegenüber einwirkenden Druckkräften und auch hinsichtlich Verwindungen gibt sich die Baseunit gänzlich unempfindlich. Dies gilt auch für das Display, an dem man kaum Bilderveränderungen durch Kraftweinwirkung provozieren kann.

Etwas untypisch für ein "rugged" Modell, wird auf einen klassischen Verriegelungsmechanismus verzichtet. Stattdessen sorgen zwei flexibel installierte Haken am linken und rechten Displayrand für eine Sicherung gegen Schubkräfte, die beispielsweise bei einem Sturz wirken können.

Anschlussausstattung

Hier orientiert sich das X7 am Office Standard. Mit drei USB 2.0 Ports, einer VGA Bildschnittstelle, Modem und LAN, Anschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer sowie einem Firewire Port und einer seriellen Schnittstelle bietet das Notebook alles, was für einen einfachen Office-Betrieb benötigt wird. Der serielle Anschluss ist mit Ausnahme weniger Business-Notebooks heutzutage kaum mehr zu finden und mittlerweile nahezu vollständig durch den USB Port abgelöst worden. Verwendung findet er nur mehr bei speziellen Anwendungen, etwa der Programmierung von elektronischen Bauteilen.

Das eingesetzte optische Laufwerk verfügt über einen Verriegelungsmechanismus, der die Lade gegen versehentliches Öffnen schützt. Berührt man allerdings, etwa während eines laufenden DVD-Filmes die Auswurftaste, so wird die Wiedergabe dennoch gestoppt, da lediglich das Herausfahren der Lade mechanisch unterbunden wird. Da abgebrochene DVD-Laden schon mal vorkommen, könnte sich diese Sicherung als durchwegs hilfreich erweisen. Eine Slot-In Lösung hätte allerdings einen ähnlichen Erfolg auf elegantere Art und Weise gewährleistet.

Die Kommunikationsausstattung fällt mit Gigabit LAN von Realtek und einem 802.11 b/g WLAN Adapter üblich aus. Hinzu kommt allerdings eine Vorbereitung für ein integriertes UMTS Modem über einen freien PCIe Slot im Inneren des Notebooks. Die notwendigen Antennen sind im Notebook bereits verbaut, und auch die SIM-Card Aufnahme an der Vorderkante des Gerätes ist bereits vorbereitet.

Vorbildlich umfangreich fällt das im Paket inkludierte Zubehör aus. Auf der Softwareseite ist etwa Windows Vista Home in der 32-Bit variante samt Windows 7 Upgrade genannt. Hinzu kommt Cyberlinks DVD Suite 7, die Hilfestellung beim Erstellen und Brennen von DVDs aller Art gibt, und Microsoft Works 9, quasi die Schmalspurvariante von Microsofts Office Paket.

Außerdem kommt man noch in den Genuss umfangreichen Lesestoffs in Form diverser Handbücher sowie eines wasserdichten Aufbewahrungsbeutels nach dem Prinzip eines Seesacks. Die 3 Jahre Garantie (Pick-up and Return) sind ebenso als Pluspunkt für das X7 zu werten, und selbst bei normalen Office Geräten dieser Preisklasse kaum zu finden. Im Falle von Beschädigungen durch Feuchtigkeit oder Stürze verweist chiliGREEN auf eine gewisse Kulanz, sofern diese im Rahmen der genannten Spezifikationen bleiben.

Eingabegeräte

Das chiliGREEN X7 bietet eine Tastatur mit angenehmer Tastengröße. Auch das vergleichsweise weiche Tippgefühl mit mittellangem Hubweg und dennoch gut spürbarem Druckpunkt vermochte zu überzeugen. Nicht ganz zufrieden waren wir allerdings mit dem Layout der Tastatur, das etwa die FN-Taste an den linken äußeren Rand rücken lässt, oder aber auch die „<>“-Taste links neben der Leertaste positioniert. Da bei unserem Testgerät offensichtlich ein deutsches Tastenlayout zum Einsatz kann, verwunderte auch die einzeilige Enter-Taste, die unter Umständen eine gewisse Einarbeitungszeit bedingt.

Zusatztasten wurden komplett eingespart. Hier muss man sich mit den Sekundärbelegungen der F-Tasten begnügen. Lediglich der Taste zur Aktivierung des WLAN-Moduls wurde eine eigene, dafür besonders große und beleuchtete Taste, zugestanden.

Das Touchpad zeigt eine angenehme, weil gleitfreudige Oberfläche. Erreicht wird dies durch die raue Oberflächenstruktur des Pads. Die beiden Touchpadtasten wurden wohl auch aus Sicherheitsgründen aus Gummi ausgeführt, um gegen Spritzwasser besser geschützt zu sein. Dennoch, die Tasten sprechen über die gesamte Breite einwandfrei an und geben angenehmes Feedback.

Display

Ausgestattet mit einem üblichen 15.4-Zoll Display im Format 16:10, bietet das chiliGREEN X7 mit einer Auflösung von 1280x800 Pixel eine bei Einsteigernotebooks durchwegs übliche Auflösung. Für Office-Basisanwendungen reicht diese auch auf jeden Fall aus, auch für Internet und Mail sollte man genug Platz am Bildschirm finden.

Die Eckdaten des Displays fallen durchschnittlich aus. Maximal liefert das Panel 200 cd/m². Im Schnitt sind es immer noch gute 171.5 cd/m². Die Ausleuchtung fällt mit 75% allerdings etwas unterdurchschnittlich aus, was vor allem auf den Helligkeitsabfall in den oberen Eckbereichen (150.5 cd/m²) zurückzuführen ist.

Die subjektive Bildqualität fällt durchaus passabel aus. Auch rechnerisch liegt der festgestellte maximale Kontrastwert mit 156:1 im noch vertretbaren Bereich.

Auf etwas Unverständnis stößt bei uns allerdings die spiegelnde Displayoberfläche, die speziell im Freien für störende Reflexionen sorgt. Schade, denn dies wäre eigentlich das vorrangige Einsatzgebiet eines Rugged-Notebooks.

Bei den Blickwinkeln zeigt das Display die üblichen Schwächen im vertikalen Sichtbereich, wo bereits bei geringfügigen Abweichungen vom Idealen Blickwinkel mit Farbveränderungen zu rechnen ist. Im horizontalen Bereich fällt dies weniger stark aus, allerdings treten hier vermehrt Spiegelungen auf.

Leistung

Ausgestattet mit einer Intel Dual-Core CPU mit 2.0 GHz und einer integrierten Intel X3100 Chipsatzgrafik ordnet sich das chiliGREEN X7 eindeutig unter den Office Notebooks ein.Sppeziell der Grafikchip gehört zwar nicht mehr zum aktuellsten Stand der Technik, ermöglicht aber trotzdem eine ausreichende Performance für Office Basisanwendungen. Im Klartext heißt das: Textverarbeitung, Internet surfen, Mails, einfache Tabellenkalkulation, DVD-Wiedergabe und einfache Bildbearbeitung sind das Metier des chiliGREEN X7.

Um auch unter Windows Vista eine ansprechende Performance zu gewährleisten, stattet chiliGREEN das X7 mit insgesamt 4096MB Arbeitsspeicher vom Typ DDR2 PC2-6400. Als Festplatte kommt eine üppige 320GB Harddisk mit einer Geschwindigkeit von 5400 U/min zum Einsatz. Die im HDTune Benchmarktest ermittelten Werte fallen durchschnittlich aus. Dies gilt sowohl für Übertragungsraten von bis zu 64,8 MB/sek als auch für die Zugriffszeit von 18 Millisekunden.

Für Computerspiele ist das chiliGREEN X9 als nicht geeignet zu beschreiben. Selbst bei vergleichsweise weniger anspruchsvollen und schon etwas älteren Spielen, wie etwa World of Warcraft oder Counterstrike, sind kaum flüssige Frameraten zu erreichen, selbst bei niedrigsten Grafikdetails.

Emissionen

Geräuschemissionen
Ohne nennenswerte Last, sprich im Office Betrieb oder aber beim Surfen im Internet, bleibt das chiliGREEN X7 vergleichsweise leise. Unser Lärmpegelmesser verzeichnete 33.5 dB(A) bei der Messung 15 Zentimeter vor dem Gerät. Abhängig vom gewählten Energieprofil schaltete sich aber dennoch der Lüfter von Zeit zu Zeit lautstärk hinzu, lief einige Sekunden und verstummte daraufhin für längere Zeit wieder.

Unter Last konnten wir dem X7 bis zu 43.3 dB(A) abringen was subjektiv als durchwegs laut beschrieben werden kann. Im regulären Anwendungsfall sollte dieses Niveau allerdings kaum erreicht werden.

Temperatur
Ohne Last im Office Betrieb war an der Untersite des Gehäuses eine maximale Erwärmung von bis zu 38°C und an der Oberseite von bis zu 36°C zu beobachten, beides vertretbare Werte. Erst bei konstanter Auslastung der Kernkomponenten erhöhte sich die Oberflächentemperatur auf bis zu maximal 38°C an der Oberseite und 42.5°C an der Geräteunterseite. Selbst dies würde theoretisch noch einen Betrieb auf den Oberschenkeln zulassen.

Lautsprecher
Das chiliGREEN X7 verfügt über zwei Speaker, integriert in den unteren Bereich des Displayrahmens. Der gebotene Sound geht für ein Office-Notebook dieser Preisklasse durchaus in Ordnung. Auffallend war eine gute maximale Lautstärke, bei der allerdings auch minimale Unsauberkeiten im Klangspektrum beobachtet werden konnten. Insgesamt reichen die Lautsprecher für anspruchslose Hintergrundbeschallung oder für DVD Wiedergabe aber allemal aus.

Akkulaufzeit

Die Ausstattung mit einem leistungsstarken 9-Zellen Akku mit einer Kapazität von 73 Wh ist für ein Office Notebook in dieser Preisklasse ebenso recht ordentlich. Bestätigen können wir hier auch die angegebene maximale Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden. Im durchgeführten BatteryEater Readers Test bei maximalen Energiesparoptionen (min. Displayhelligkeit, Energiesparmodus, WLAN aus) konnten 256 Minuten erreicht werden. Im Classic Test (Last, max. Helligkeit, Profil Höchstleistung, WLAN ein) kam das chiliGREEN X7 allerdings auf nur mehr knapp 2 Stunden (116 Minuten).

Überraschend gut fiel die beobachtete Akkulaufzeit im WLAN Betrieb aus. Im Energiesparprofil bei maximaler Displayhelligkeit konnten wir eine Laufzeit von rund 230 Minuten beobachten. Damit ist man auch ohne nahe Stromquelle eine ganze Weile arbeitsfähig. Die erfahrungsgemäß etwas höhere Last bei der Wiedergabe einer DVD drückte die Laufzeit hier (max. Displayhelligkeit, Energiesparmodus) auf 170 Minuten. Dies reicht aber dennoch problemlos aus, um etwa einen Film mit üblicher Länge wiedergeben zu können.

Fazit

Das chiliGREEN X7 präsentierte sich im Test mit einer sehr stabilen Magnesium Chassis, wie sie ansonsten nur bei hochwertigen Business Notebooks zu finden ist. Design als auch Verarbeitung lassen etwas zu wünschen übrig, wobei ersteres sicher auch Geschmackssache ist.

Die Ausstattung des Gerätes befriedigt User mit geringen Anforderungen hinsichtlich Systemleistung. Klassische Office Anwendungen stellen aber für das Notebook kein Problem dar, auch wenn die verbaute Hardware teils nicht mehr auf dem letzten Stand der Technik ist.

Gefallen hat vor allem die Tastatur welches ein angenehmes Schreiben ermöglicht, als auch die gute Akkulaufzeit von bis zu knapp vier Stunden im WLAN Betrieb. Ermöglicht wird dies durch den großen 9-Zellen Akku, der ohne Aufpreis im Paket enthalten ist. Nicht verstehen können wir den Einsatz eines Displays mit Glare Oberfläche, da das Notebook auch als Outdoor-Gerät bezeichnet wird. Hier ist auf jeden Fall mit störenden Spiegelungen zu rechnen.

Auch wenn das chiliGREEN als Outdoor Notebook mit „Semi-Rugged-Standard“ beworben wird, vom Niveau der Panasonic Toughbooks oder spezieller Rugged-Modelle einzelner Hersteller ist das Chiligreen X7 weit entfernt. Dies gilt aber auch für den Preis. Hier bekommt man am Preisniveau eines Office/Multimedia Einsteigergerätes zumindest ein ungewöhnlich stabiles Gehäuse, das sich mit einzelnen Sicherungsmaßnahmen doch von herkömmlichen Notebooks abhebt, und so für eine Verwendung unter etwas widrigeren Umständen durchwegs geeignet erscheint. All zu viel sollte man dem Gerät aber trotzdem nicht zumuten, auch wenn letztlich die 3 Jahre Garantie einen gewissen Schutz bieten.


Notebookcheck.com, 20.08.2009




 

chiliGREEN MJ mit Testnote "Gut" bei notebookcheck.com

Frei nach dem Motto "Hot Tools - Cool Price" versucht Chiligreen seinem Markenzeichen, dem grünen Pfefferoni, gerecht zu werden und mit einem "scharfen" Multimediagerät zum günstigen Einstiegspreis zu punkten. Neben ansprechendem Design und vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten punktet das Teimos CU MJ355 erfreulicherweise, aber ungewöhnlich für seine Klasse, mit einem matten! Bildschirm

Hinweis: Die Chiligreen Teimos CU MJ Serie ist teilweise konfigurierbar. Während die Grafikkarte fix ist, bestehen Wahlmöglichkeiten bezüglich Prozessor, Hauptspeicher, Massenspeicherausstattung, Wireless-Modul und Betriebssystem. Der Test bezieht sich auf das Modell MJ355, welches mit Core 2 Duo P8600, 3 Gigabyte RAM und großer 320 GB Festplatte eine bezüglich Preis-Leistungsverhältnis recht interessante Variante darstellt.

Gehäuse

Ein elegantes, unaufdringliches Design zeigt das Teimos CU MJ 355 in schwarz und silber mit teils zarten Texturen an den Hochglanz-lackierten Flächen, die haptisch, vor allem im Bereich der Handballenablagen, nicht wirklich überzeugen können. Dafür gibt es an dem Kunststoffgehäuse in Bezug auf Verwindungssteifigkeit und Druckresistenz der Basiseinheit nicht wirklich etwas auszusetzen. Der Displaydeckel ist etwas weniger druckresistent, sodass man am eingeschaltenen Bildschirm durchaus Bildstörungen provozieren kann.

Die Scharniere haben den Bildschirm soweit gut im Griff. Nur nach dem Anpassen des Öffnungswinkels kann man ein Nachwippen wahrnehmen. Erfreulicherweise lassen diese ein gänzliches Öffnen des Notebooks (180 Grad) zu.

Anschlussausstattung

Einerseits ist an Anschlüssen alles vorhanden, was ein vernünftig ausgestattetes Multimedia-Notebook bieten sollte, beispielsweise auch ein HDMI Anschluss. Andererseits sind nur 2 USB-2.0-Schnittstellen und eine weitere kombinierte UBS-2.0/eSATA Schnittstelle für ein Notebook dieser Größenordnung etwas spärlich. Auch die Schnittstellenanordnung ist bei permanenter Belegung nicht unbedingt optimal. Rechts befinden sich die beiden USB-2.0-Ports eher im vorderen Bereich. Links gilt selbiges für den eSATA-Anschluss und den auf dieser Seite ziemliche mittig angeordneten HDMI, Modem, und LAN-Anschlüssen.

Erfreulicherweise können diese Probleme mittels optionalen Port-Replikator teilweise gemildert werden. Dieser bietet DC-in, IEEE 1394, VGA, Printer, 2 USB-2.0, RJ45 (LAN), Line Out.

Hinsichtlich Kommunikation besitzt das getestete Chiligreen Teimos neben dem Gigabit-LAN (Realtek RTL8168C/8111C Family PCI-E Gigabit Ethernet NIC) und dem Wireless Modul (Intel Wireless WiFi Link 5100 AGN) mit draft-N Unterstützung auch einen RJ-11 Modem Port. Zur Wahl steht bezüglich WLAN Modul auch ein Intel Pro Wireless 4965AG NB Modul. Dank der Webcam und den integrierten Mikrofonen (alle im oberen Bildschirmrahmen) ist unser Testkandidat für die Kommunikation über das World Wide Web mit Bild und Ton gewappnet.

Als Betriebssystem ist Windows Vista Business 32-Bit vorinstalliert. Für die Hauptspeicherausstattung von 3 Gigabyte ist eine 32-Bit Betriebssystem Version auch ausreichend. Laut Beiblatt in der Packung soll sich auf Partition D: der Festplatte ein ISO Image zum Erstellen eines optischen Wiederherstellungsdatenträgers befinden. Leider sind beim Testgerät weder D: noch das ISO Image auffindbar (es handelt sich auch um keine versteckte Partition). Da auch keine Recovery-DVDs mitgeliefert werden, hat man im Falle des Falles ein Problem. Außerdem bietet Chiligreen ein Downgrade auf Windows XP Professional. Laut Anleitung ist dies über Auswahl von "Computer reparieren" aus den erweiterten Startoptionen für Windows Vista möglich. Dort soll man dann den Menüpunkt "Windows XP installieren" auswählen können.

Für die Sicherheit im Bereich der Hardware gibt es von Chiligreen standardmäßig eine Garantiezeit von 12 Monaten mit Bring-In-Service. In Deutschland und Österreich kann diese auf 2 Jahre mit Pick-Up-Service erweitert werden.

Eingabegeräte

An der Tastatur gefällt, dass sie gut im Gehäuse verankert ist und beim Tippen damit an keiner Stelle nachgibt. Auch die Tastengröße ist ansprechend. Beim Tippen fällt ein relativ ruckartiger Stopp, ein langer Hubweg und ein relativ lautes Anschlagsgeräusch, besonders bei der Leertaste, auf. Auch, dass die Fn und die Strg Taste in umgekehrter Reihenfolge angeordnet sind, sorgt anfangs für Missstimmung. Ansonsten folgt die Tastatur dem üblichen Standardlayout ohne irgendwelche Tastengruppierungen. Einen separaten Nummernblock sucht man jedenfalls vergeblich. Der eventuell dafür übrige Platz wird durch die beiden Lautsprecher links und rechts von der Tastatur verbraucht.

Das Touchpad erlaubt ein präzises Steuern des Mauszeigers und bietet auch eine optisch markierte vertikale Scrollzone. Haptisch ist die hochglanzlackierte Oberfläche weniger optimal. Auch die Ausführung der Touchpadbuttons in einem Stück ist nicht ideal. Damit sprechen die Touchpadbuttons zur Mitte hin schlecht bis gar nicht an. Eine einfache Möglichkeit des Abschaltens des Touchpades beispielsweise mittels eigenen Schalter oder Fn-Tastenkombination ist auch nicht offensichtlich.

Display

Der eingebaute 15.4" TFT WXGA Bildschirm bietet eine klassentypische Auflösung von 1280x800 im 16:10 Format. Die durchschnittliche Bildschirmhelligkeit von 156.5 cd/m² gehört nicht gerade zu den Spitzenwerten. Den niedrigsten Wert konnten wir bei unseren Messungen im rechten unteren Teil des Bildschirms mit 145 cd/m² ausmachen. Die maximale Helligkeit von 170 cd/m² wurde bei unserem Testsample im zentralen Bereich gemessen. Durch nicht allzu große Abweichungen in der Helligkeitsverteilung erreicht das Chiligreen Teimos CU MJ355 eine gute Ausleuchtung von 85%. Insgesamt würde man sich aber je nach Umgebungslichtbedingungen ein leuchtstärkeres Display wünschen.

Ein relativ hoher Schwarzwert von 1.12 cd/m² ergibt in Kombination mit der relativ niedrigen Helligkeit auch ein vergleichsweise schwaches Kontrastverhältnis von 152:1.

Mit matter Oberfläche ist ein Außeneinsatz denkbar. Allerdings würde man sich hier besonders eine größere Helligkeit wünschen. Umso mehr als die maximale Helligkeit im Akku-Betrieb nur 150.3 cd/m² beträgt.

Während der horizontale Arbeitsbereich großzügig ausgelegt ist, erlaubt der verbaute Bildschirm in der vertikalen Ebene leider keinen allzu großen Spielraum was Blickwinkel betrifft. Bei nur kleinen Veränderungen in der Sitzposition (Sitzhöhe) sind sehr schnell Bildveränderungen auszumachen. Ein regelmäßiges Nachjustieren des Displays ist somit erforderlich, speziell beim Einsatz auf den Oberschenkeln.

Leistung

Basierend auf der Intel Centrino Technologie bietet Chiligreen einige Auswahl in Bezug auf Prozessor. Das getestete Modell war mit einem Intel Core 2 Duo P8600 (-> Herstellerseite), einem Penryn Prozessor mit guten Preis-Leistungsverhältnis ausgestattet. Seine technischen Kenndaten: 64-Bit Zweikernprozessor mit 2.4 GHz Taktrate, 3MB L2-Cache, 1066 MHz FSB. Mit einer TDP (Thermal Design Power) von 25 Watt arbeitet dieser im 45nm Verfahren hergestellte Prozessor verglichen mit seinem Txxx Equivalent zusätzlich relativ energiesparsam.

Dem Prozessor stehen insgesamt 3 Gigabyte RAM (1x 2 GB DDR2 und 1x 1 GB DDR2) und eine GeForce 9600M GS Grafikkarte von nVIDIA mit 512 dedizierten DDR2Speicher zur Seite.

Das Resultat des Gespanns kann sich sehen lassen, wie man anhand der folgenden Benchmarks erkennen kann. Standardanwendungen wie das Surfen im Internet, Emails schreiben, Office Applikationen, Musik hören oder einen Film auf dem Notebook anschauen, stellen für das Chiligreen Teimos CU MJ355 keine Herausforderungen dar.

Der Benchmarktest Cinebench R10 gab dem Chiligreen eine Wertung von 2619 Punkten beim Single- und 4848 Punkte beim Multi-Rendering Benchmarktest. Die Shader wurden hierbei mit 3359 Punkten bewertet. Auch kann man mit dem Abschneiden beim PCMark 05 Benchmarktest von rund 5810 Punkten überaus zufrieden sein.

Die verbaute Festplatte von Samsung (Samsung HM320JI) arbeitet mit 5400 Umdrehungen pro Minute und verfügt über eine Speicherkapazität von 320 GB, was für den Anfang mehr als ausreichend sein sollte, um für Spiele, Musik und Anwendungen genügend Stauraum zu bieten.

Mit einer durchschnittlichen Übertragungsrate von 49,8 MB/sec und einer Zugriffszeit von 19.1 ms reiht sie sich im Durchschnitt ein. Die benötigte CPU Leistung von 29,4%, ist allerdings etwas ungewöhnlich hoch.

Spieleleistung

Das Chiligreen Teimos CU MJ355 verfügt, dank der 9600M GS Grafikkarte über genügend Leistung, um auch das eine oder andere nicht zu 3-D fordernde Spiel flüssig darstellen zu können. Im 3DMark06 erreicht es 2102 Punkte und ist damit als einigermaßen spieletauglich zu bezeichnen, zumindest solange die Anforderungen nicht zu groß werden.

Die Geforce 9600M GS bietet zwar DirectX 10.0 Unterstützung, jedoch reicht die Leistung nicht um anspruchsvolle DirectX 10 Effekte bei hohen Details flüssig darzustellen. Ältere, weniger 3D-fordernde Spielen laufen auch mit hohen Einstellungen flüssig. Für neuere, 3D-lastige Title trifft dies zumeist nur auf niedrige bis mittlere Einstellungen zu.

Emissionen

Lautstärke
Schon im Idle Mode beziehungsweise unter geringer Last fällt ein dumpfes Rauschen von 34.9 dB(A) auf. Unter Last kann sich dies auf maximal 46.2 dB(A) steigern, was sich als lautes Rauschen bemerkbar macht. Im Durchschnitt bleibt der Lüfter mit 38.5 dB(A) jedoch auch unter Last nur mäßig laut und fällt nicht unangenehm auf.

Temperatur
Auch die Temperaturentwicklung bleibt mit maximal 38.8 Grad Celsius an der Oberseite im Rahmen. Die wärmsten Stellen wurden dabei links oberhalb der Tastatur, also außerhalb des üblichen Berührungsbereiches gemessen.

Anders verhält es sich an der Unterseite. Ein Maximum von 45.4 Grad Celsius schließt einen längerfristigen Gebrauch an den Oberschenkeln mehr oder weniger aus.

Die beiden Lautsprecher des Chiligreen Teimos CU MJ355s befinden sich links und rechts neben der Tastatur und haben damit einen sehr präsenten Platz inne. Ihre maximale Lautstärke ist ok, der Klang auch bei maximaler Lautstärke sauber, allerdings insgesamt etwas bassarm.

Akkulaufzeit

Das Chiligreen Teimos CU MJ355 wurde mit einem leistungsstarken 6-Zellen Lithium-Ionen Akku mit einer Kapazität von 4800mAh (54Wh, 11.1V) ausgestattet. In Kombination mit dem Intel Core 2 Duo P8600 konnte der Akku dem Teimos, bei allen unseren Testläufen, zu recht passablen Akkulaufzeit verhelfen.

Mit Hilfe vom Battery Eater Readers Test (minimale Helligkeit, WLAN aus und max. Stromsparmechanismen) konnten wir eine maximale Akkulaufzeit von rund 183 Minuten (3h 03 min) ermitteln. Unter Last beim Battery Eater Classic Test (Volllast, alles an, max. Helligkeit) schaffte der Akku nur mehr 72 Minuten.

Bei der Wiedergabe einer DVD konnte uns unser Testkanditat zufrieden stellen. Wenngleich der Akku unseres Testnotebooks nach 112 Minuten Spielzeit den Dienst quittierte, sollten damit Filme mit halbwegs normaler Spielfilmlänge (90 Minuten) kein Problem sein.

Beim Surfen mittels WLAN mit aktivierten Stromsparmechanismen, allerdings bei heller bis maximaler Helligkeit des Displays, musste unser Testobjekt nach 158 Minuten wieder an die Steckdose.

Wem diese Akku-Laufzeiten zu gering sind, der kann sich einen 9-Zellen-Hochleistung-Lithium-Ionen Akku mit 7200 mAh aus dem optionalen Zubehör zulegen.

Fazit

Verarbeitungen und Gestaltung des Chiligreen Teimos CU MJ355 finden durchaus Anklang. Insgesamt wirkt das Kunstoffgehäuse ziemlich robust und relativ stabil. Weniger überzeugen kann die Haptik der Hochglanzoberflächen speziell im Bereich der Handballenablagen und des Touchpads.

Erfreulicherweise trifft man hier einmal auf ein Multimediagerät mit entspiegeltem Bildschirm. Schade, dass die Helligkeit etwas niedrig für einen Außeneinsatz ist.

An der Leistung gibt es für ein Einstiegs-Multimediagerät nicht wirklich etwas auszusetzen. Der Intel Core 2 Duo P8600 bietet gute Leistungen für Standardanwendungen und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit der Geforce 9600M GS kann leichte Multimediakost bewältigt werden. Die Direct-X-10.0 Leistung reicht bei aktuellen, 3-D fordernden Spielen allerdings nur für niedrige bis maximal mittlere Einstellungen.

Insgesamt erweist sich das Chiligreen Teimos CU MJ355 als relativ günstiges Notebook für den Multimedia-Einstiegsbereich.


Notebookcheck.com, 03.07.2009



 

Günstig: Vollwertiges Notebook mit Topausstattung für 499 EUR

Ultrakompakte Netbooks mögen ja praktische "Zweitlaptops" für unterwegs sein – effizientes Arbeiten fällt auf vollwertigen "Full Size Notebooks" jedoch deutlich leichter. Der österreichische Computerhersteller chiliGREEN bietet ab 2. Juli beim Discounter Hofer ein 15,4-Zoll-Notebook zum Preis von nur 499 Euro an, und fischt damit im Gewässer bisheriger Netbook-Angebote.

Auch wenn der Preis auf Netbook-Niveau liegt, in Sachen Aussatttung orientiert sich das chiliGREEN Platin MJ klar an der Notebook-Welt: Dual Core Prozessor, 3 GB Arbeitsspeicher und eine mit 320 GB ausgesprochen üppige Festplattengröße bilden die Eckdaten, weiters findet man auch ultraschnelles Wireless LAN, eine Webcam sowie vorinstalliertes Microsoft Office (!) mit im Paket. Die Akkulaufzeit liegt bei beachtlichen 5 Stunden.

Office & Windows 7 inklusive: Trotz des günstigen Preises von 499 Euro ist die Schüler/Studenten-Edition von Office 2007 mit an Bord. Plus: Gratis-Upgrade auf das kommende Windows 7!


Österreich, 26. Juni 2009



 

Test chiliGREEN Teimos CU MJ355 Notebook

Scharfes Multimedia-Notebook?

Frei nach dem Motto "Hot Tools - Cool Price" versucht chiliGREEN seinem Markenzeichen, dem grünen Pfefferoni, gerecht zu werden und mit einem "scharfen" Multimediagerät zum günstigen Einstiegspreis zu punkten. Neben ansprechendem Design und vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten punktet das Teimos CU MJ355 erfreulicherweise, aber ungewöhnlich für seine Klasse, mit einem matten! Bildschirm.

Hinweis: Die chiliGREEN Teimos CU MJ Serie ist teilweise konfigurierbar. Während die Grafikkarte fix ist, bestehen Wahlmöglichkeiten bezüglich Prozessor, Hauptspeicher, Massenspeicherausstattung, Wireless-Modul und Betriebssystem. Der Test bezieht sich auf das Modell MJ355, welches mit Core 2 Duo P8600, 3 Gigabyte RAM und großer 320 GB Festplatte eine bezüglich Preis-Leistungsverhältnis recht interessante Variante darstellt.

Gehäuse

Ein elegantes, unaufdringliches Design zeigt das Teimos CU MJ 355 in schwarz und silber mit teils zarten Texturen an den Hochglanz-lackierten Flächen, die haptisch, vor allem im Bereich der Handballenablagen, nicht wirklich überzeugen können. Dafür gibt es an dem Kunststoffgehäuse in Bezug auf Verwindungssteifigkeit und Druckresistenz der Basiseinheit nicht wirklich etwas auszusetzen. Der Displaydeckel ist etwas weniger druckresistent, sodass man am eingeschaltenen Bildschirm durchaus Bildstörungen provozieren kann.

Die Scharniere haben den Bildschirm soweit gut im Griff. Nur nach dem Anpassen des Öffnungswinkels kann man ein Nachwippen wahrnehmen. Erfreulicherweise lassen diese ein gänzliches Öffnen des Notebooks (180 Grad) zu.

Anschlussaustattung

Einerseits ist an Anschlüssen alles vorhanden, was ein vernünftig ausgestattetes Multimedia-Notebook bieten sollte, beispielsweise auch ein HDMI Anschluss. Andererseits sind nur 2 USB-2.0-Schnittstellen und eine weitere kombinierte UBS-2.0/eSATA Schnittstelle für ein Notebook dieser Größenordnung etwas spärlich. Auch die Schnittstellenanordnung ist bei permanenter Belegung nicht unbedingt optimal. Rechts befinden sich die beiden USB-2.0-Ports eher im vorderen Bereich. Links gilt selbiges für den eSATA-Anschluss und den auf dieser Seite ziemliche mittig angeordneten HDMI, Modem, und LAN-Anschlüssen.

Erfreulicherweise können diese Probleme mittels optionalen Port-Replikator teilweise gemildert werden. Dieser bietet DC-in, IEEE 1394, VGA, Printer, 2 USB-2.0, RJ45 (LAN), Line Out.

Hinsichtlich Kommunikation besitzt das getestete chiliGREEN Teimos neben dem Gigabit-LAN (Realtek RTL8168C/8111C Family PCI-E Gigabit Ethernet NIC) und dem Wireless Modul (Intel Wireless WiFi Link 5100 AGN) mit draft-N Unterstützung auch einen RJ-11 Modem Port. Zur Wahl steht bezüglich WLAN Modul auch ein Intel Pro Wireless 4965AG NB Modul. Dank der Webcam und den integrierten Mikrofonen (alle im oberen Bildschirmrahmen) ist unser Testkandidat für die Kommunikation über das World Wide Web mit Bild und Ton gewappnet.

Als Betriebssystem ist Windows Vista Business 32-Bit vorinstalliert. Für die Hauptspeicherausstattung von 3 Gigabyte ist eine 32-Bit Betriebssystem Version auch ausreichend. Laut Beiblatt in der Packung soll sich auf Partition D: der Festplatte ein ISO Image zum Erstellen eines optischen Wiederherstellungsdatenträgers befinden. Leider sind beim Testgerät weder D: noch das ISO Image auffindbar (es handelt sich auch um keine versteckte Partition). Da auch keine Recovery-DVDs mitgeliefert werden, hat man im Falle des Falles ein Problem. Außerdem bietet chiliGREEN ein Downgrade auf Windows XP Professional. Laut Anleitung ist dies über Auswahl von "Computer reparieren" aus den erweiterten Startoptionen für Windows Vista möglich. Dort soll man dann den Menüpunkt "Windows XP installieren" auswählen können.

Für die Sicherheit im Bereich der Hardware gibt es von chiliGREEN standardmäßig eine Garantiezeit von 12 Monaten mit Bring-In-Service. In Deutschland und Österreich kann diese auf 2 Jahre mit Pick-Up-Service erweitert werden.

Eingabegeräte

An der Tastatur gefällt, dass sie gut im Gehäuse verankert ist und beim Tippen damit an keiner Stelle nachgibt. Auch die Tastengröße ist ansprechend. Beim Tippen fällt ein relativ ruckartiger Stopp, ein langer Hubweg und ein relativ lautes Anschlagsgeräusch, besonders bei der Leertaste, auf. Auch, dass die Fn und die Strg Taste in umgekehrter Reihenfolge angeordnet sind, sorgt anfangs für Missstimmung. Ansonsten folgt die Tastatur dem üblichen Standardlayout ohne irgendwelche Tastengruppierungen. Einen separaten Nummernblock sucht man jedenfalls vergeblich. Der eventuell dafür übrige Platz wird durch die beiden Lautsprecher links und rechts von der Tastatur verbraucht.

Das Touchpad erlaubt ein präzises Steuern des Mauszeigers und bietet auch eine optisch markierte vertikale Scrollzone. Haptisch ist die hochglanzlackierte Oberfläche weniger optimal. Auch die Ausführung der Touchpadbuttons in einem Stück ist nicht ideal. Damit sprechen die Touchpadbuttons zur Mitte hin schlecht bis gar nicht an. Eine einfache Möglichkeit des Abschaltens des Touchpades beispielsweise mittels eigenen Schalter oder Fn-Tastenkombination ist auch nicht offensichtlich.

Display

Der eingebaute 15.4" TFT WXGA Bildschirm bietet eine klassentypische Auflösung von 1280x800 im 16:10 Format. Die durchschnittliche Bildschirmhelligkeit von 156.5 cd/m² gehört nicht gerade zu den Spitzenwerten. Den niedrigsten Wert konnten wir bei unseren Messungen im rechten unteren Teil des Bildschirms mit 145 cd/m² ausmachen. Die maximale Helligkeit von 170 cd/m² wurde bei unserem Testsample im zentralen Bereich gemessen. Durch nicht allzu große Abweichungen in der Helligkeitsverteilung erreicht das chiliGREEN Teimos CU MJ355 eine gute Ausleuchtung von 85%. Insgesamt würde man sich aber je nach Umgebungslichtbedingungen ein leuchtstärkeres Display wünschen.

Ein relativ hoher Schwarzwert von 1.12 cd/m² ergibt in Kombination mit der relativ niedrigen Helligkeit auch ein vergleichsweise schwaches Kontrastverhältnis von 152:1.

Mit matter Oberfläche ist ein Außeneinsatz denkbar. Allerdings würde man sich hier besonders eine größere Helligkeit wünschen. Umso mehr als die maximale Helligkeit im Akku-Betrieb nur 150.3 cd/m² beträgt.

Während der horizontale Arbeitsbereich großzügig ausgelegt ist, erlaubt der verbaute Bildschirm in der vertikalen Ebene leider keinen allzu großen Spielraum was Blickwinkel betrifft. Bei nur kleinen Veränderungen in der Sitzposition (Sitzhöhe) sind sehr schnell Bildveränderungen auszumachen. Ein regelmäßiges Nachjustieren des Displays ist somit erforderlich, speziell beim Einsatz auf den Oberschenkeln.

Leistung

Basierend auf der Intel Centrino Technologie bietet chiliGREEN einige Auswahl in Bezug auf Prozessor. Das getestete Modell war mit einem Intel Core 2 Duo P8600 (-> Herstellerseite), einem Penryn Prozessor mit guten Preis-Leistungsverhältnis ausgestattet. Seine technischen Kenndaten: 64-Bit Zweikernprozessor mit 2.4 GHz Taktrate, 3MB L2-Cache, 1066 MHz FSB. Mit einer TDP (Thermal Design Power) von 25 Watt arbeitet dieser im 45nm Verfahren hergestellte Prozessor verglichen mit seinem Txxx Equivalent zusätzlich relativ energiesparsam.

Dem Prozessor stehen insgesamt 3 Gigabyte RAM (1x 2 GB DDR2 und 1x 1 GB DDR2) und eine GeForce 9600M GS Grafikkarte von nVIDIA mit 512 dedizierten DDR2Speicher zur Seite.

Das Resultat des Gespanns kann sich sehen lassen, wie man anhand der folgenden Benchmarks erkennen kann. Standardanwendungen wie das Surfen im Internet, Emails schreiben, Office Applikationen, Musik hören oder einen Film auf dem Notebook anschauen, stellen für das chiliGREEN Teimos CU MJ355 keine Herausforderungen dar.

Der Benchmarktest Cinebench R10 gab dem chiliGREEN eine Wertung von 2619 Punkten beim Single- und 4848 Punkte beim Multi-Rendering Benchmarktest. Die Shader wurden hierbei mit 3359 Punkten bewertet. Auch kann man mit dem Abschneiden beim PCMark 05 Benchmarktest von rund 5810 Punkten überaus zufrieden sein.

Die verbaute Festplatte von Samsung (Samsung HM320JI) arbeitet mit 5400 Umdrehungen pro Minute und verfügt über eine Speicherkapazität von 320 GB, was für den Anfang mehr als ausreichend sein sollte, um für Spiele, Musik und Anwendungen genügend Stauraum zu bieten.

Mit einer durchschnittlichen Übertragungsrate von 49,8 MB/sec und einer Zugriffszeit von 19.1 ms reiht sie sich im Durchschnitt ein. Die benötigte CPU Leistung von 29,4%, ist allerdings etwas ungewöhnlich hoch.

Spieleleistung

Das chiliGREEN Teimos CU MJ355 verfügt, dank der 9600M GS Grafikkarte über genügend Leistung, um auch das eine oder andere nicht zu 3-D fordernde Spiel flüssig darstellen zu können. Im 3DMark06 erreicht es 2102 Punkte und ist damit als einigermaßen spieletauglich zu bezeichnen, zumindest solange die Anforderungen nicht zu groß werden.

Die Geforce 9600M GS bietet zwar DirectX 10.0 Unterstützung, jedoch reicht die Leistung nicht um anspruchsvolle DirectX 10 Effekte bei hohen Details flüssig darzustellen. Ältere, weniger 3D-fordernde Spielen laufen auch mit hohen Einstellungen flüssig. Für neuere, 3D-lastige Title trifft dies zumeist nur auf niedrige bis mittlere Einstellungen zu.

Emissionen

Schon im Idle Mode beziehungsweise unter geringer Last fällt ein dumpfes Rauschen von 34.9 dB(A) auf. Unter Last kann sich dies auf maximal 46.2 dB(A) steigern, was sich als lautes Rauschen bemerkbar macht. Im Durchschnitt bleibt der Lüfter mit 38.5 dB(A) jedoch auch unter Last nur mäßig laut und fällt nicht unangenehm auf.

Auch die Temperaturentwicklung bleibt mit maximal 38.8 Grad Celsius an der Oberseite im Rahmen. Die wärmsten Stellen wurden dabei links oberhalb der Tastatur, also außerhalb des üblichen Berührungsbereiches gemessen.

Anders verhält es sich an der Unterseite. Ein Maximum von 45.4 Grad Celsius schließt einen längerfristigen Gebrauch an den Oberschenkeln mehr oder weniger aus.

Die beiden Lautsprecher des chiliGREEN Teimos CU MJ355s befinden sich links und rechts neben der Tastatur und haben damit einen sehr präsenten Platz inne. Ihre maximale Lautstärke ist ok, der Klang auch bei maximaler Lautstärke sauber, allerdings insgesamt etwas bassarm.

Akkulaufzeit

Das chiliGREEN Teimos CU MJ355 wurde mit einem leistungsstarken 6-Zellen Lithium-Ionen Akku mit einer Kapazität von 4800mAh (54Wh, 11.1V) ausgestattet. In Kombination mit dem Intel Core 2 Duo P8600 konnte der Akku dem Teimos, bei allen unseren Testläufen, zu recht passablen Akkulaufzeit verhelfen.

Mit Hilfe vom Battery Eater Readers Test (minimale Helligkeit, WLAN aus und max. Stromsparmechanismen) konnten wir eine maximale Akkulaufzeit von rund 183 Minuten (3h 03 min) ermitteln. Unter Last beim Battery Eater Classic Test (Volllast, alles an, max. Helligkeit) schaffte der Akku nur mehr 72 Minuten.

Bei der Wiedergabe einer DVD konnte uns unser Testkanditat zufrieden stellen. Wenngleich der Akku unseres Testnotebooks nach 112 Minuten Spielzeit den Dienst quittierte, sollten damit Filme mit halbwegs normaler Spielfilmlänge (90 Minuten) kein Problem sein.

Beim Surfen mittels WLAN mit aktivierten Stromsparmechanismen, allerdings bei heller bis maximaler Helligkeit des Displays, musste unser Testobjekt nach 158 Minuten wieder an die Steckdose.

Wem diese Akku-Laufzeiten zu gering sind, der kann sich einen 9-Zellen-Hochleistung-Lithium-Ionen Akku mit 7200 mAh aus dem optionalen Zubehör zulegen.

FAZIT

Verarbeitungen und Gestaltung des chiliGREEN Teimos CU MJ355 finden durchaus Anklang. Insgesamt wirkt das Kunstoffgehäuse ziemlich robust und relativ stabil. Weniger überzeugen kann die Haptik der Hochglanzoberflächen speziell im Bereich der Handballenablagen und des Touchpads.

Erfreulicherweise trifft man hier einmal auf ein Multimediagerät mit entspiegeltem Bildschirm. Schade, dass die Helligkeit etwas niedrig für einen Außeneinsatz ist.

An der Leistung gibt es für ein Einstiegs-Multimediagerät nicht wirklich etwas auszusetzen. Der Intel Core 2 Duo P8600 bietet gute Leistungen für Standardanwendungen und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit der Geforce 9600M GS kann leichte Multimediakost bewältigt werden. Die Direct-X-10.0 Leistung reicht bei aktuellen, 3-D fordernden Spielen allerdings nur für niedrige bis maximal mittlere Einstellungen.

Insgesamt erweist sich das chiliGREEN Teimos CU MJ355 als relativ günstiges Notebook für den Multimedia-Einstiegsbereich.


Notebookcheck.com, 07/2009



 

chiliGREEN Platin MJ bei Hofer

Ab Donnerstag den 2.7. bietet der österreichische Hersteller chiliGREEN beim Discounter Hofer ein Notebook mit einem speziell auf Studenten und Schüler abgestimmten Softwarepaket an.

"Aktion scharf für Schüler und Studenten", so der Aufhänger des Angebotes für 499 Euro. Dennoch, nicht nur für die erwähnte junge Generation könnte das Gerät spannend sein. Beim chiliGREEN Platin MJ handelt es sich um einen Barebone (TW8) des taiwanischen Computerherstellers Quanta, der unter verschiedenen Bezeichnungen erhältlich ist.

chiliGREEN stattet das kompakte Notebook im 15-Zoll-Breitbildformat mit einem Intel Celeron Duo aus, der zwar zu den leistungsschwächeren Einsteigerprozessoren zählt, dank Zweikernarchitektur aber im Vergleich zu Single-Core-CPUs wesentliche Performancegewinne im Multitasking-Betrieb verbuchen kann. Die eingesetzte T1600-CPU ist ebenso auch im aktuell getesteten HP ProBook 5410s zu finden (basiert ebenfalls auf dem GL40-Chipsatz), dessen Leistungswerte damit als vergleichbar angesehen werden können.

Laut Informationen von chiliGREEN, kommt als Grafikchip die integrierte Intel -Grafik GMA 4500M zum Einsatz - also eine langsamer getaktete 4500M HD Grafiklösung. In Verbindung mit 3 GByte Arbeitsspeicher (DDR2-800) und einer Festplatte mit einer Bruttokapazität von großzügigen 320 GByte (5400 U/min) positioniert sich das chiliGREEN Platin MJ als gut ausgestattetes Office-Einsteigernotebook. Mit dieser Konfiguration sollten alle gängigen Office-Anwendungen problemlos laufen.

Wer allerdings auch Computerspiele im Kopf hat, der wird enttäuscht werden. Tests des vergleichbar ausgestatteten HP ProBook 4520s zeigen, dass lediglich ältere Games bei niedrigsten Grafikdetails zu schaffen sind. Blizzards Klassiker WoW (World of Warcraft) lief mit einer Bildwiederholrate von rund 30 fps und mutete damit gefühlt noch vergleichsweise spielbar an.

Als Display kommt beim chiliGREEN Platin MJ Notebook ein 15,4-Zoll-Panel mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln im 16:10-Breitbildformat zum Einsatz.

Als übrige Ausstattung wird ein optisches DVD-Supermulti-Laufwerk, ein leistungsstarker 9-Zellen-Akku mit einer realistischen Laufzeit von 4 bis 5 Stunden, Gigabit-LAN und Wireless-LAN a/g/n sowie eine HDMI- und eine eSATA-Schnittstelle genannt.

Spannend ist auch das mitgelieferte Softwarebundle. So packt chiliGREEN Microsofts Office 2007 Standard Edition für Schüler und Studenten auf das Notebook. Die Software ist allerdings nicht aktiviert, sondern muss erst durch die Erbringung eines entsprechenden Nachweises registriert werden. Weiters mit dabei: Microsoft Encarta Premium 2009.

Das baugleiche Modell chiliGREEN Teimos CU MJ355 (Intel Core 2 Duo P8600 / Geforce 9600M GS) befindet sich aktuell bei uns im Test. Ein umfangreicher Bericht folgt in einigen Tagen. Der erste Eindruck hinsichtlich Gehäuse und Verarbeitung fällt allerdings durchwegs positiv aus. Auch die nebenstehenden Bilder entstammen diesem Gerät, das allerdings optisch identisch ist.

Technische Daten:

  • Windows Vista Home Premium 32-Bit (mit Upgrade auf Windows 7)
  • Intel Celeron Duo T1600, 1,6 GHz, 667 MHz FSB, 1MB L2-Cache
  • Intel GL40 Chipsatz (Cantiga) mit GMA 4500M Grafik
  • 15,4 Zoll WXGA-Display, 1280 x 800 Pixel, 16:10-Format
  • 3 GByte DDR2-Arbeitsspeicher (800 MHz, 2 GByte + 1 GByte)
  • 320 GByte Festplatte mit 4500 U/min
  • Gigabit-LAN, Intel WiFi 5100 (802.11 a/b/g/Draft-n) WLAN
  • 8x CD-RW / DVD-RW Dual-Layer-Laufwerk
  • 9-Zellen-Akku mit 7200 mAh
  • Anschlüsse: 2x USB, Kopfhörer, Mikrofon, HDMI, VGA, eSATA/USB, LAN, ExpressCard, 4in1-Kartenleser
  • Gewicht: rund 2,7 Kilogramm, Abmessungen: 357 mm x 257 mm x 39 mm
  • Garantie: 3 Jahre mit Pick-Up-Service
  • Software: Microsoft Office 2007 SSL, MS Encarta Premium 2009
  • Preis und Verfügbarkeit: 499 Euro, ab 2.7. bei Hofer in AT


Notebookcheck.com, 06/2009



 

chiliGREEN Netbook Neo im Kurztest

Als Zweitgerät ok

Netbooks sind der letzte Schrei auf dem Computermarkt. Einer der jüngsten Vertreter ist das chiliGREEN Netbook Neo. Es ist klein, leicht und handlich. Unser Kurztest zeigt: Als Zweitgerät geht es ohne weiteres durch.

CD/DVD-Laufwerk

Das chiliGREEN Netbook Neo (Kaufpreis: 349 Euro) wurde exklusiv für den Diskonter Hofer hergestellt und wird derzeit in den Filialen angeboten (Stand 17.03.2009).

Das Besondere zuerst: Normalerweise haben Netbooks den großen Nachteil, dass sie kein CD/DVD-Laufwerk bieten. Nicht so chiliGREEN. Es kommt mit einem externen CD/DVD-Brenner zum Importieren von Software daher. Für den Tevion-Brenner (ebenfalls bei Hofer erhältlich) kommen zwar nochmals 49,99 Euro dazu. Das ist jedoch eine durchaus sinnvolle Investition.

Einfache Installation

Der Mini-Computer installiert sich beim ersten Einschalten selbst. Wer einigermaßen erfahren im Umgang mit PC's ist, hat mit den Installationsabfragen keine Probleme. Nach rund zehn Minuten ist das Gerät startklar. Erhältlich ist es in schwarz oder weiß. Die Aufmachung in Lackoptik ist nicht jedermanns Sache, machen sich doch auf dieser Oberfläche Fingerabdrücke unschön bemerkbar. Mit einer Bildschirmdiagonale von 10,1 Zoll (25 cm) eignet sich der Kleine gut für unterwegs, zB zum schnellen E-Mail schreiben und lesen. Der Bildschirm bietet eine Auflösung von 1024 x 600 Pixel. Dabei ist die durch die geringe Bildschirmabmessung bedingte kleinere Schrift ein Kompromiss.

Das mit 1,5 Kilogramm (inkl. Lithium-Ionen Akku) doch geringe Gewicht des Mini-Computers erweist sich unterwegs als angenehm.

Das Netbook verfügt über relativ breite Tasten. Geübte User werden fast blind schreiben können. Konzentration ist aber angesagt. Denn die Tastatur ist deutlich schmäler als die Standardversion. Anfangs sicher am meisten störend: Für die rechte Hand gibt es nur eine kleine „Enter“-Taste, und die Umschalttaste ist ungewöhnlich positioniert. Ein extra Nummernblock fehlt und auch die teilweise unübliche Belegung der Tasten erschwert die Handhabung. Eine Maus lässt sich zwar anschließen, ist im Lieferumfang aber nicht enthalten. Die Wippe für den Ersatz der linken und rechten Maustaste ist nicht unbedingt userfreundlich. Das nötige kräftige Drücken auf die Wippenknöpfe ist gewöhnungsbedürftig.

Troubleshooting

Praktisch ist eine sogenannte „Recovery CD“, die im Lieferumfang enthalten ist. Dieser Notfalls-Datenträger erweist dem User nützliche Dienste falls das System einmal abstürzen sollte. Voraussetzung ist allerdings ein externes Laufwerk.

Gut ausgestattet

Das chiliGREEN Netbook arbeitet mit dem Betriebssystem Windows XP. Der Intel Atom Prozessor ermöglicht stromsparendes Arbeiten. Durch das integrierte Bluetooth-Modul ist drahtlose Kommunikation mit anderen Geräten möglich, beispielsweise das Synchronisieren von Handy-Adressdaten.

Drei USB-Anschlüsse stehen zur Verfügung. Wer also eine externe Maus oder Tastatur verwenden will, kann das problemlos tun. Die Internet-Verbindung funktioniert über LAN oder kabellos per WLAN.

Umfangreiches Programmangebot

Der Winzling punktet mit einer umfangreichen Liste an mitgelieferten Programmen: von Cyberlink Power DVD zum Abspielen von Videos über Coral Home Office für Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation bis hin zur Fotosoftware. Außerdem ist ein Virenschutzprogramm für 90 Tage integriert. Nützlich ist das eingebaute Karten-Lesegerät zum kabelfreien Überspielen der Fotos von der Digitalkamera. Ebenfalls dabei: eine Webcam mit 1,3 Megapixel.

Musikhören ist mit den eingebauten Mini-Lautsprechern nicht wirklich ein Ohrenschmaus. Der Klang kommt eher blechern. Für die Ton-Wiedergabe von kürzeren Filmen wirkt sich das aber nicht besonders störend aus. Durch gute Kopfhörer lässt sich das Klangergebnis entsprechend verbessern. Auch für einfachere 3D-Compterspiele ist der kleine Begleiter durchaus geeignet.

Leistungsdaten nicht überwältigend

Leistungsrekorde darf sich der User nicht erwarten. Die im Werbetext mit bis zu viereinhalb Stunden angekündigte Akkulaufzeit reichte in unserem Test gerade mal für zwei Stunden. Auffällig: Der Mini braucht auch im Stand by-Betrieb relativ viel Strom. Das bedeutet, nach einem Tag im Standby-Modus ist der Akku leer. User, die also längere Zeit ohne Netzanschluss auskommen müssen, sind gut beraten den Kleinen zwischendurch auszuschalten. Zuklappen allein reicht nicht aus, da das Netbook dadurch im Stand by-Modus verbleibt.

Die Festplatte verfügt über 160 GB Speicherplatz, was durchaus in Ordnung ist. Der Arbeitsspeicher mit rund einem GB ist hingegen nicht gerade üppig.

Resümee

Für herkömmliche Anwendungen ist das chiliGREEN Netbook Neo ausreichend. So leistungsfähig und vielseitig wie ein Notebook ist der Winzling freilich nicht. Wer es als mobiles Zusatzgerät verwenden will, wird daran seine Freude haben. Der Preis ist mit 349 Euro in Ordnung, der externe Brenner zu 49,99 Euro empfehlenswert.


Konsument, 05/2009