IPC Archtec Österreich Pressespiegel für 2002
Hier finden Sie einen Auszug von Presseberichten über IPC Archtec aus dem Jahr 2002.
Linzer Hardwarefirma nimmt neue Märkte ins Visier
Notebookhersteller Archtec serviert neue Produktreihe
"Linzer Notebook-Hersteller" - da denkt man normalerweise sofort an Gericom. Aber es gibt noch ein anderes
Unternehmen, das in Linz Notebooks produziert: nämlich IPC Archtec, eine Tochter des gleichnamigen deutschen Unternehmens (notiert am
Neuen Markt). Archtec betreibt eine Fertigungshalle in Linz-Urfahr und stellt Notebooks der Reihe "IPC MultiNote" her. Das Unternehmen ist nach
eigenen Angaben aber auch grösster österreichischer Hersteller von PC-Systemen: Im vierten Quartal des Vorjahres wurden rund 12.000
solcher Systeme hergestellt. Im Vorjahr betrug der Umsatz rund 43,6 Millionen Euro. Beliefert werden auf der einen Seite Handelsketten wie Red Zac,
Vobis, Hartlauer, Niedermeyer oder Metro; auf der anderen Seite Gewerbekunden.
Neue Produkte auf der ifabo
Auf der ifabo wird Archtec zwei neue Notebook-Modelle vorstellen: Das "IPC PowerNote" mit AMD-Prozessor und ein neues Gerät mit Intel
Pentium 4 Prozessor und Flash Card-Reader (für Smart Media-Karten, wie sie zum Beispiel in Digitalkameras benutzt werden). Das
Notebook kann mit einem Wireless LAN-Modul und einer Bluetooth-Schnittstelle für kabellosen Datentransfer ausgestattet werden.
Archtec hat derzeit aber auch neue Märkte im Visier: Zum einen den Wachstumsmarkt der LCD-Bildschirme, zum anderen baut man eine eigene
Server-Linie auf.
Preisaggressives Agieren
Bei den Monitoren wird auf der ifabo ein Flachbildschirm mit 18 Zoll (Auflösung 1600 x 1200 Pixel) präsentiert, der um knapp 800 Euro im
Handel erhältlich sein soll.
Auf dem stark umkämpften Monitor-Markt agiert man laut Archtec-Sprecher Valentin Trummer "sehr preisaggressiv": Einen
15-Zoll-LCD-Monitor gibt es um knapp 400 Euro. Die Palette umfasst weiters 17- und 19-Zoll CRT-Monitore sowie einen 17-Zoll-LCD-Bildschirm.
Seit kurzem ist Archtec unter dem Markennamen "Proworx" am Server-Markt präsent. Trummer: "Diese eigene Marke haben wir geschaffen, um
eine Abgrenzung zu den in den Retailkanälen vertriebenen Geräten zu schaffen."
Produktlinie für KMU
Die Produktlinie soll vor allem Klein- und Mittelbetriebe ansprechen, die Geräte gibt es aber auch im Fachhandel. "Mit einem kleineren Systemhaus
werden wir nächstes Monat testweise eine speziell auf KMU-Netzwerkkunden zugeschnittene Aussendung streuen", erläutert der Archtec-Sprecher.
Viele Trümpfe in der Hand
Server gibt es ab rund 950 Euro.
Der Preis soll aber nicht das einzige Argument sein. Trummer: "Wir greifen auf das gleiche Servicenetz wie für unsere anderen Angebote zurück."
So gibt es zwei Jahre Garantie und ein Jahr Vor-Ort-Service, das optional auf drei Jahre ausgedehnt werden kann. Die Mid-Range und
High-End-Geräte werden laut Archtec mit Intel-Serverkomponenten ausgestattet.
(Robert Prazak, Wirtschaftsblatt vom 17.09.2002)
E-Media testete die besten PC-Tower und die besten PC-Sets
"GeForce4 on Board, CD-Brenner und DVD inklusive, FireWire-Anschluss serienmäßig - noch nie gab's so viel Computer für
so wenig Euro. Das ist das Ergebnis einer österreichweiten E-MEDIA-Preiserhebung zum Thema "PC-Frühlingsangebote" ... DVD und CD-RW. Eines
der erfreulichsten Ergebnisse der österreichweiten Schnäppchenjagd: Viele Angebots-PCs sind mittlerweile serienmäßig mit einem DVD-Laufwerk
und einem CD-Brenner ausgestattet. Diese Kombination ist speziell für Multimedia-Anwender (Video-, Audio- und MP3-CDs in "Eigenproduktion")
ideal.
GeForce 4. Bei der Durchsicht der PC-Angebote sollten Gamer vor allem auf den Punkt "Grafik" achten: Manche PCs haben bereits die
brandneue GeForce4-MX-Grafikkarte an Bord. Das Beste: Die Extraportion 3-D-Gamepower kostet nicht "extra" ... Ideal für Einsteiger wie für
Fortgeschrittene: das IPC-Athlon-XP-Set, das ab 15. Mai samt 17-Zoll-Monitor und Drucker für ? 1.399,- beim Expert-Händler zu beziehen ist."
(e-media 10/02)
Hightech aus Linz: 2-GHZ-NOTEBOOK
Linz - Der Linzer PC- und Notebookhersteller Archtec, eine Tochter der IPC Archtec, hat mit dem
Web@Note das nach eigenen Angaben erste Pentium-4-Notebook eines europäischen Herstellers mit 2,2 GHz Taktfrequenz gelauncht.
Das IPC-Notebook wiegt 2,95 Kilogramm und verfügt über einen 14,1-Zoll-TFT-Bildschirm und eine ATI Radeon-Grafikkarte mit
16 MByte DDR-RAM. Der Arbeitsspeicher kann maximal bis 1.024 MB aufgerüstet werden.
Das Web@Note verfügt über ein CD/CD-RW/DVD-Kombilaufwerk, eine Infrarot-Schnittstelle, einen digitalen SPDIF-Audioausgang,
ein eingebautes Modem, eine integrierte 100 MBit Netzwerkkarte, einen TV-Out-Anschluss sowie eine IEEE1394-Schnittstelle.
Im Fachhandel ist das Gerät mit Pentium-4-Prozessor in der Grundkonfiguration mit 1,6 GHz ab 1.890 Euro erhältlich.
(Computerwelt 12/2002)
Der Linzert Notebook-Hersteller IPC liefert die ersten Pentium 4 Notebooks aus
KRAFTPAKET. Der Linzer PC- und Notebook-Hersteller ARCHTEC liefert als erster Hersteller Pentium 4
Notebooks in Österreich aus. Das 2,95 kg leichte IPC Notebook mit derzeit bis zu 1,7 GHz schnellem Intel Pentium 4 Prozessor
verfügt über einen 14,1 TFT-Bildschirm und eine ATI Radeon Grafikkarte mit 16 MB DDR-RAM. In der Maximalausstattung ist das
Notebook mit 1024 MB Arbeitsspeicher ausgerüstet.
CD/CD-RW/DVD Kombilaufwerk, Infrarot-Schnittstelle, digitaler SPDIF-Audioausgang, eingebautes Modem, integrierte 100 MBit
Netzwerkkarte und TV-Out Anschluss zählen ebenso zur üppigen Ausstattung, wie die IEEE 1394 Firewire-Schnittstelle.
Neben den Bestpreisen kann IPC vor allem im Servicebereich punkten: Im Rahmen des IPC Premium Service kommen Kunden in den Genuss
von zwei Jahren Herstellergarantie. Notebooks werden in ganz Österreich an Werktagen binnen 24 Stunden in die hauseigene Serviceabteilung
geholt.
(Output 03/02)
IPC Web@Note Notebook mit SoL - Server optimized Linux
Tests am IPC Web@Note Notebook wurden von "antitachyon - Manalo & Willner OEG" durchgeführt. Die bei
den Tests verwendete Linux-Distribution "SoL - Server optmimized Linux" ist unter
www.sol-linux.com frei verfügbar.
Die Tests
Bevor wir mit der eigentlichen Installation von SoL begannen wurde zuerst der Speicher des Notebooks mit dem auf der SoL CD
integriertem Speichertest geprüft. Natürlich verlief der Test ohne Fehler. Als nächstes wurde das ebenfalls auf der SoL-CD integrierte
Diagnose-System aufgerufen damit wir uns einen kurzen Überblick über das Gerät verschaffen konnten, ohne etwas auf der Festplatte
installieren zu müssen. Die Analyse zeigte uns, dass das Notebook durchgehend mit hochwertigen Markenkomponenten gefertigt wurde,
was auf eine sehr hohe Gesamtperformance schliessen ließ.
[...]
Es galt nun, alle in dem Notebook eingebauten Geräte erfolgreich mit Linux zu betreiben um herauszufinden, ob sich dieses Notebook
für einen Einsatz mit SoL eignet.
Als erstes wurde der X-Server konfiguriert. XFree86 erkannte die eingebaute ATI Radeon Mobility Karte anstandslos. Nach dem Laden
des Treibers für den AGP-Support konnten wir nach Starten des X-Servers feststellen, dass auch der OpenGL-Support (glx) des X-Servers
sofort und ohne weitere Einstellungen funktionierte.
[...]
Wir entschieden uns, die ersten Härtetests mit bekannten Spielen durchzuführen. Die Wahl fiel auf "Quake 3 Arena", "Return to Castle
Wolfenstein" und "Soldier of Fortune". Diese Spiele wurden alle erfolgreich für Linux portiert. Es zeigte sich, dass dieses Notebook mit
seiner geballten Kraft an CPU und Grafik-Leistung eine ideale Maschine zum Spielen ist. Der 14,1" TFT-Bildschirm zeigte beim Spielen
keinerlei Schlier- oder Verzögerungseffekte wie man sie öfters bei qualitativ minderen Schirmen sieht.
[...]
In der Mittagspause, als wir nicht anwesend waren, ließen wir das Notebook immer wieder Linux-Kernels kompilieren, um die thermische
Belastbarbeit zu überprüfen. Es zeigte sich, dass die Kühlleistung optimal ausgelegt ist und das Notebook nie instabil wurde, was bei
heutigen GHz-Maschinen nicht immer der Fall ist.
Als nächstes galt unsere Aufmerksamkeit dem eingebauten Samsung CD-RW/DVD-ROM 8x/24x. Die Lade des Laufwerkes machte einen
durchaus stabilen Eindruck. Wir ließen das Laufwerk beschriebene Rohlinge verschiedenster Marken und DVDs lesen, und stellten keinerlei
Probleme fest. Um mit dem Laufwerk CD-RWs schreiben zu können wurde es als IDE-SCSI Gerät am Kernel angemeldet. Mit cdrecord konnten
wir sofort fehlerfrei und ohne weitere Konfigurationen CD-RWs in Höchstgeschwindigkeit beschreiben. Dank des UltraDMA100 IDE-Chipsets
von Intel und Linux ist auch ein Arbeiten oder Spielen während des Brennens kein Problem.
Wie es zu einem Notebook der Luxusklasse gehört, ist auch dieses mit einer internen 100MBit-Netzwerkkarte ausgestattet. Im Web@Note
lässt sich die Realtek RTL-8139 100MBit-Karte durch Laden des Modules 8139too reibungslos aktivieren.
Firewire ist der grösste und wohl auch einzige Konkurrent für die USB-Schnittstelle. Immer mehr Hersteller von exteren Geräten bieten diese
Schnittstelle an, und so hat IPC seinem Notebook glücklicherweise auch einen Firewire-Anschluss eingebaut. Da kein Firewire-Gerät zur
Verfügung stand, begnügten wir uns mit der Aktivierung des Firewire-Controllers durch Laden des Treibers 'ohci1394'. Ein Blick in die
Systemmeldungen zeigte uns, dass sich der Controller erfolgreich meldete und bereit war, mit einem Gerät zu kommunizieren.
Natürlich verfügte auch dieses Notebook über die gewohnte PCMCIA-Schnittstelle. Der einzige Slot ist im leeren Zustand mit einer
Dummy-Karte geschützt. Nach Entfernen dieser und Laden des Treibers für den verwendeten Texas Instruments Cardbus-Controller
(yenta_socket) konnten wir eine ältere PCMCIA-Netzwerkkarte erfolgreich betreiben. Was uns auffiel war, dass der PCMCIA-Slot sehr nahe an
den Kühlkörpern der CPU liegt, was zur Folge hatte, dass unsere PCMCIA-Karte extrem heiss wurde und sich der Aufkleber abzulösen begann.
In Zeiten der Mobiltelefonie und PDAs ist die Infrarot-Schnittstelle erst attraktiv geworden. Im Web@Note fanden wir eine IR-Schnittstelle an
einem Generic 16550A seriellen Port. Nach Aktivieren des Ports konnten wir problemlos mit einigen unserer PDAs kommuniziern.
Glücklicherweise ist bei diesem Notebook das IR-Fenster an der rechten Seite angebracht und nicht wie so oft an der Rückseite, was ein
Bedienen des PDAs oder Telefons noch möglich macht.
Einzig und allein das eingebaute WinModem AC'97 ließ sich leider nicht betreiben. Grund dafür ist der Mangel an Treibern für diese Klasse
von Modems am Linux-Sektor. Wer wirklich auf ein Modem angewiesen ist, und das Notebook unter Linux betreibt, sollte hier ein
externes Modem oder den attraktiven Weg über das Mobiltelefon wählen.
Als letzen Test in der langen Reihe galt, die Betriebsdauer des Notebooks mit Akku herauszufinden. Keiner von uns hätte sich erwartet,
daß es möglich ist, rund eine Stunde lang mit dem Notebook Quake 3 Arena zu spielen bis der Akku endgültig leer war. Ein normaler Betrieb
des Notebooks mit MP3 Player, surfen, chatten und programmieren ermöglichte es uns, über 2,5 Stunden mit dem Notebook zu arbeiten.
Auch im Betrieb als Web-, Datenbank-, Mail- und Fileserver hielt das Notebook rund 2h durch: ein Ergebnis, das nur durch die
"stepping"-Technologie erreicht werden kann. Es muss noch erwähnt werden, dass auch die Suspend-Funktion nach Laden des APM-Modules
problemlos funktioniert und das System nach dem Resume alle angeschlossenen Geräte wieder erkennt. Die "throttling"-Technologie ist
ähnlich der SpeedStep-Funktion. Es wird im mobilen Betrieb (Netzstecker gezogen) die Taktfrequenz des Prozessor verringert, um durch
geringernen Strombedarf ausreichende Betriebsdauer mit dem Akku zu erzielen.
Fazit
Das IPC Web@Note Notebook mit SoL - Server optmized Linux - ist eine gelungene Kombination, die keine Wünsche offen läßt. Mit dem
Notebook in Kombination mit SoL kann man die Features von Linux voll ausnützen und so wird es zu einem echten Server-Notebook für
den professionellen Linux-Anwender. Dank seiner starken Akku-Leistung kann dieses Notebook von Adminstratoren Vorort bei der
Störungsbehebung verwendet werden und notfalls sogar ausgereifte Server kurzzeitig ersetzen.
Sowohl SoL - Server optimized Linux als auch das Notebook haben alle Tests mit ausgezeichnetem Erfolg gemeistert. Der einzige
Wehrmutstropfen ist das Winmodem.
(antitachyon - Manalo & Willner OEG 03/2002)
EXKLUSIV Das 1. Pentium-4-Notebook im E-MEDIA-Test!
DAS DUELL: Der neue P4-Laptop gegen das schnellste PIII-Book
Das neue P4-Book im Detail
TOP-Ausstattung. Beim ersten P4-Notebook Europas hat sich IPC nicht lumpen lassen. Zur Vollausstattung gehören
512 MB Speicher, ein DVD-Drive bzw. DVD/CD-RW-Kombilaufwerk und ein 16-MB ATI-Radeon-Grafikchip.
Linke Seite des Notebooks: 10/100 Ethernet-Port für den Anschluss an PC -Netzwerke, ADSL & Kabel. Slot für PC-Cards.
Rückseite: TV-Anschluss (S-Video), 2x USB, Parallel-Port (Druckeranschluss), eingebautes 56K-Modem, VGA-Anschluss für externen Monitor.
Front: Kontroll-Leuchten, FireWire-Port für Digi-Camcorder & Co, Buchse für Mikro & Speaker, Lautstärkerad.
Ein kleines Logo am linken Rand verrät die Sensation: Unter dem bekannten Intel-Inside-Signet prangt der neue Schriftzug "pentium 4".
E-MEDIA hat tatsächlich das erste Pentium-4-Notebook Europas auf dem Schreibtisch stehen!
Durch einen Deal mit Notebook-Herstellern in Fernost hat diesmal der deutsche Notebook-Produzent Archtec/IPC die Nase weit vorn. Das
neue IPC-Book mit der Bezeichnung Web@Note ist bereits ab 25. Jänner in den Shops (bei BIRG,
Hartlauer, Niedermeyer, Pro/MakroMarkt) zu haben. Das erste P4-Book ist in zwei Grundkonfigurationen mit 1,6- oder 1,7-GHz-Chip zu haben.
Einstiegspreis: € 2.190,-.
Gewaltige Leistungssteigerung. E-MEDIA konnte es natürlich kaum erwarten, das Ding auf den Prüfstand zu stellen. Ergebnis eines ersten
Tests mit drei Praxisanwendungen (Bildbearbeitung, MP3 encoden, Game-Performance): Die Leistungssteigerung gegenüber einem PIII-Notebook
ist - allein aufgrund der höheren Taktrate - gewaltig. Als "Sparringpartner" für den 1,7-GHz-IPC-Laptop wählte E-MEDIA ein Gerät aus demselben
Haus: Das MagicNote U war mit seinem 1,2-GHz-Pentium-III-Prozessor bisher das Flaggschiff der IPC-Modellreihe. Schneller geht's mit einem
Pentium-III-Prozessor einfach nicht.
Das Test-Ergebnis auf einen Nenner gebracht: P4 schlägt PIII haushoch, zumindest wenn beide Laptops am Stromnetz hängen (aber dazu später).
Desktop-Prozessor. Nach der bisherigen Intel-Roadmap hätte man eigentlich erst im Frühjahr (vermutlich Anfang März) mit den erste
Pentium-4-Notebooks rechnen können. Der Grund: Erst zu diese Zeitpunkt soll der Mobile Pentium 4 für Notebooks aus der Taufe gehoben
werden. Und wie schon beim Pentium III dürfte die Strom sparende Mobilvariante des Intel-Chips deutlich teurer ausfallen als die
Desktop-Version.
IPC (und andere) wollten natürlich nicht so lange warten. Und nutzten die Gunst der Stunde. Denn in Fernost arbeiteten Notebook- und
Board-Entwickler seit geraumer Zeit an einer Möglichkeit, gewöhnliche Desktop-P4s, wie sie heute in PC-Towers verwendet werden,
"Notebook-tauglich" zu machen.
Das Hauptproblem bei der Verwendung eines Desktop-P4 war dabei der beträchtliche Energiehunger - und, damit verbunden, die Wärmeentwicklung
des Power-Chips. Die Dimension des Unterschieds: Ein 1,7-GHz-Desktop-P4 "saugt" beachtliche 84 Watt, während sich ein 1,2-GHz-Desktop-PIII
mit relativ genügsamen 30 Watt zufrieden gibt.
Throttling-Technologie. Die Strategie der Notebook-Entwickler gegen das vorzeitige Auslaufen der Notebook-Energiereserven und
den "Wärmetod" des verwendeten P4-Chips:
- Zum einen bestückt man P4-Notebooks mit besseren Akkus. So steckt in IPCs P4-Book ein stattlicher 6.000-mAh-Akku, während sich
das IPC MagicNote PIII mit 3.600-mAh bescheiden muss.
- Zum anderen verwendet man eine Energiedrosselungsmethode, die an Intels SpeedStep-Technologie erinnert: Droht der Prozessor zu
heiß zu werden oder der "Saft" auszugehen (im Akku-Betrieb), dann wird die Energiezufuhr automatisch gedrosselt. Der Name dieser neuen
Technik: "Throttling" (von throttle down = drosseln, Gas wegnehmen). Die Sache hat aber einen Haken: Im mobilen Stromsparbetrieb sinkt die
Leistung deutlich ab. E-MEDIA hat`s ausprobiert: Bei Akku-Betrieb benötigte das P4-Book im Photoshop-Test plötzlich 6 Minuten 42 Sekunden,
während sich das IPC-PIII-Book vom fehlenden Stromnachschub völlig unbeeindruckt zeigt (4 Minuten 24 Sekunden).
P4-Book von Geriom. Der kommenden P4-Welle tut das keinen Abbruch: Wenige Tage nach IPC will auch Gericom ein P4-Notebook
anbieten - und dabei auf Throttling verzichten. Dafür muss ein gewaltiger 12-Zellen-Lilo-Akku ins Gerät ...
(e-media 02/2002)
|